Die Kokosnuss – Wundermittel oder doch Kalorienbombe?

Gepostet:

Die Kokosnuss gilt momentan in jeglicher Hinsicht als Superwaffe. Sie wird als Alleskönner nicht nur für Hautpflegemittel und Kosmetiker, sondern auch zum Verzehr eingesetzt. Aber wo kommt Sie eigentlich her und ist sie überhaupt gut für die Gesundheit? COCOBAE hat sich für Euch schlau gemacht und einige Fakten über den Exoten Kokosnuss zusammengestellt.

Diese Fakten solltet ihr wissen:

 

Woher kommt die „Nuss“?

Die Kokosnuss ist das Erzeugnis der sogenannten Kokospalme. Die ursprüngliche Herkunft ist nicht überliefert, da die Nuss - die eigentlich jedoch eine Steinfrucht und keine Nuss ist – über längeren Zeitraum auf dem Meer treiben kann, ohne zu verderben. Heute finden wir sie jedoch am häufigsten in den Ländern wie Südostasien sowie Zentral- und Südamerika. In Deutschland kann man den Exoten ganzjährlich in verschiedenen Formen kaufen. Die Kokospalme ist auch sehr standhaft. Durch ihren flexiblen Stamm kann sie Tropenstürmen widerstehen.

 

Wie ist die Kokosnuss aufgebaut?

Außen ist die Frucht ummantelt von einer grünen bis hellbraunen, wasserdichten Haut. Diese wird gleich nach der Ernte entfernt. Danach gelangt man zur allbekannten Faserschicht. Darunter befindet sich eine 0,5 cm dicke aber dennoch sehr starke Schale mit den sogenannten „3 Augen“. Wenn man diese „geknackt“ hat, stößt man auf das weiße Fruchtfleisch, in dessen Mitte das Kokoswasser innewohnt.

Good to know: Umso mehr Wasser eine Frucht enthält, umso frischer ist sie!

 

Welche Erzeugnisse bringt die Kokosnuss?

Die Schale wird in manchen Ländern noch heute benutzt, um Gegenstände herzustellen, wie die bekannten Kokosmatten oder auch Gefäße, Kunsthandwerken oder beispielsweise Löffel. Außerdem wird aus der Schale auch die uns bereits bekannte und beliebte Aktivkohle gewonnen.

Das Fruchtfleisch kann man roh verzehren oder aber auch trocknen und dann weiterverarbeiten  zur sogenannten Kopra. Aus der Kopra werden dann Dinge wie Kokosmehl, Kokosmehl, -milch, -raspeln ect. gewonnen.

Das Kokoswasser wir heute unter dem Begriff „Superfood“ gerne pur getrunken.

 

Einsatz dieser Erzeugnisse im Alltag?

Die Kokosraspeln/Kokosflocken kommen heute hauptsächlich in Gebäcken, Süßigkeiten oder Müsli zum Einsatz. 

Die Kokosmilch gehört – vor allem in Asien – zum wichtigsten Bestandteil der Küche. Auch in Deutschland wird es immer öfter zum Kochen verwendet. Durch seinen hohen Fettanteil eignet es sich als guter veganer Ersatz für Sahne.

Auch das Kokosöl wird heute als Ersatz für die gewohnten Raps-, Oliven-, Sonnenblumenöle oder sogar für Butter verwendet. Durch seinen hohen Rauchpunkt soll es antibakteriell wirken. Es kann auch für Haut und Haare eingesetzt werden. Es gibt dem Haar Feuchtigkeit und pflegt es.

Dass die Kokosnuss auch positive Auswirkungen auf die Zähne hat, wisst ihr ja bereits! Der Einsatz auf den Zähnen soll Karies bekämpfen. Noch dazu entsteht aus der Kokosnuss unser geliebtes Aktivkohlepulver. Wie genau das funktioniert könnt ihr hier lesen!

 

Was steckt wirklich in der „Nuss“?

Das Fruchtfleisch ist mit 360 Kalorien pro 100 Gramm relativ kalorienreich. Die Hälfte davon ist zwar Wasser allerdings ist 1/3 davon pures Fett. Allerdings das weniger gesunde Fett. Zwar enthält es auch sehr viele Ballaststoffe und auch Kalium, was wichtig für unseren Körper ist, trotzdem sollte die Frucht nur in Maßen verzehrt werden.

Das Kokoswasser gilt als sehr beliebt bei Sportlern und Fitnesstreibenden und ist das neue In-Getränk. Es ist sehr kalorien- und fettarm im Gegensatz zu dem Fruchtfleisch der Kokosnuss. Gerade nach dem Sport oder auch an warmen Sommertagen, an denen der Körper durch das viele Schwitzen Flüssigkeit verloren hat, ist das Kokoswasser sehr gut, um den Mineralstoffhaushalt zu regenerieren.

 

Fazit:

Die Kokosnuss ist nicht ungesund, aber auch nicht die Wunderwaffe, wie sie uns angepriesen wird!

Sie beinhaltet viele Ballaststoffe und Mineralien wie Kalium, Natrium, Kupfer, Eisen etc. Unserer Haut und den Zähnen tut sie wahnsinnig gut. Allerdings sollte man sie aufgrund des hohen Fettgehaltes nur in Maßen verzehren. Vor allem zum Abnehmen ist sie nicht besonders hilfreich. Schädlich jedoch auch nicht!

Sicher können wir aber sagen, dass die Aktivkohle, die aus der Kokosnussschale gewonnen wird, unsere Zähne weiß macht!!!

 

Euer

COCOBAE-Team !!!

0 Kommentare

Kommentieren

Blog-Kommentare werden vor Veröffentlichung geprüft

Hey Du!

Registriere dich kostenlos zu unserem Newsletter